Auswirkungen der NRW-Denkmalschutzpetition

Das für ein so speziellen Teil politischer Entscheidungen enorme Feedback bei der von der Deutschen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte e.V. (DGUF) initiierten Petition zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes trug jüngst eingeforderte Früchte. Nachdem 27.000 Menschen unterschrieben hatten, wurden die ursprünglich geplanten Kürzungen – bis hin zur kompletten Streichung – überdacht und das Gesetz vollständig überarbeitet.

Hierbei sind vor allem die Einrichtung eines Schatzregals und die des Verursacherprinzips hervorzuheben, mit deren Umsetzung sich die Landespolitik in NRW an die europäische Malta-Konvention annähert.
Kritikpunkte wurden hinsichtlich der zu erwartenden Maximalausgaben zur Denkmalpflege und die nicht konsequent genug umgesetzte Schatzregalregelung durch die DGUF geäußert. Die finanziellen Kürzungen sind ferner weiterhin unter dem Druck von Sparmaßnahmen im Gesetz enthalten. Eine ausführliche Stellungnahme findet Ihr hier: klick

Die FSI-PA hält die Einführung des Schatzregals und des Verursacherprinzips für prinzipiell richtig, folgt aber den Hauptkritikpunkten der DGUF. Die guten Ansätze der Novellierung gehen in ihrer Konsequenz jedoch nicht weit genug und daher ist es bedauerlich, dass trotz der Hinweise aus der Fachwelt am politischen Sparkurs auf Kosten des kulturellen Erbes festgehalten wird.

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1 Antwort auf „Auswirkungen der NRW-Denkmalschutzpetition“


  1. 1 Neues von der Denkmalschutzfinanzierung in NRW « Fachschaft der Prähistorischen Archäologie Pingback am 04. Dezember 2013 um 13:12 Uhr
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