Archiv für Juni 2012

Kritische Archäologie & VV 2.0

Für viele sicherlich bekannt, dennoch unbekannt genug um einen eigenen Abschnitt zu bekommen:

Das Forum Kritische Archäologie.

Aus dem Begrüßungstext: „Das Interesse an den politischen Dimensionen der Archäologie hat global stark zugenommen, was auch zur Infragestellung von Wahrheitsbehauptungen der archäologischen Forschung selbst führte. Auseinandersetzungen dieser Art reichen von Forderungen der Rückführung von Kulturgütern bis hin zur Frage, wer über die Vergangenheit Anderer forschen, reden oder schreiben darf oder welches Verhältnis wir zu den “Anderen” der Vergangenheit entwickeln können und sollten. Man kann heute kaum von einer ethisch fundierten, gesellschaftlich verantwortlichen Archäologie reden, wenn sie sich nicht mit diesen Themen beschäftigt.

Erwähnenswert ist ebenfalls die erste Ausgabe der dort eigenen Zeitschrift, die Ihr auch unter dem Link findet. Das alles unter creative commons Lizenz und nicht nur bloße Bettlektüre.

Auch steht eine zweite Vollversammlung und ein anschließender Runder Tisch auf dem Plan. Nach der Gesprächsverweigerung und dem beherzten Einsatz der Staatsmacht am letzten Mittwoch, müssen Konsequenzen folgen!

Also alle am Mittwoch, 14:00 Uhr in den Hs1A!
Die Anwesenheit muss für diese Zeit ausgesetzt werden!
Flyer

Vollversammlung

An alle Studierenden, Lehrenden und Mitarbeiter_Innen der Freien Universität –
am kommenden Mittwoch, den 6.6.2012, wird eine Vollversammlung der FU-Studierenden stattfinden. Sie beginnt um 14:00 c.t. im Hörsaal 1a der Silberlaube (Habelschwerdter Allee 45).
Diese Vollversammlung wird aus gegebenem dringenden Anlass einberufen. Der stetige Demokratieabbau an der „Freien“ Universität hat in diesem Frühling einen neuen Höhepunkt erreicht: Im vergangenen April geriet der Entwurf einer neuen Rahmenstudien- und Prüfungsordnung (RSPO) über inoffizielle Kanäle an die Studierendenschaft. Dieser Entwurf sieht erhebliche Verschärfungen der Regelungen zu Prüfungswiederholungen, Anwesenheitspflicht und Zwangsberatung vor. In die Arbeit an diesem Entwurf wurden weder Vertreter_Innen der Studierendenschaft noch der Lehrenden einbezogen!
Die neue RSPO bedeutet eine massive Erhöhung des Drucks, der auf ALLE Studierenden, insbesondere aber auf jene, die ohnehin bereits stärker belastet sind (Studierende mit Kind, mit Nebenjob oder körperlichen Einschränkungen), ausgeübt wird.
In der Vollversammlung soll über den Entwurf der neuen RSPO informiert und darüber diskutiert werden, was genau die Änderungen für die Studierenden bedeuten und was getan werden kann, um das Inkrafttreten der RSPO in ihrer derzeitigen Form zu verhindern sowie gegen die autoritäre und undemokratische Arbeitsweise der Universitätsleitung vorzugehen.
Alle Studierenden der FU haben ein Recht auf Teilnahme an der Vollversammlung. Jede_r hat gemäß Satzung der Sudierendenschaft Rede-, Antrags und Stimmrecht. Die Vollversammlung ist das höchste Organ der Studierendenschaft und wird durch den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) unterstützt.
In diesem Sinne rufen wir hiermit alle Menschen, denen dieses Thema ein Anliegen ist, dazu auf, sich an der Vollversammlung am 6.6. zu beteiligen und den Termin an alle weiterzuleiten. Die Verhinderung des derzeitigen Entwurfs der RSPO, dessen Entschärfung und die Demokratisierung von Entscheidungsprozessen an der FU sind essentiell. Nur so kann ein freies, selbstbestimmtes Studium für alle ermöglicht werden.

Freilassung aller Studierende hinter Gittern und aller politischen Gefangenen